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Wenn Träume zu Schäumen werden

2010-11-04 von Martin Schwab


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Der Traum vom großen Geld eines deutschen Spielers platzte wie eine Seifenblase. Im August vor zwei Jahren knackte er einen progressiven Hauptgewinn von über 160.000 Euro und hat das Geld bis heute nicht bekommen.

Der Fall sollte vor dem Regulator LGA in Malta geregelt werden. Aber der Spieler musste zu seinem Leidwesen erkennen, dass nach dem maltesischen Gesetz ausstehende Gewinne nicht einklagbar sind. Der Regulator, der vom Staat eingesetzt ist, kann aber aufgrund der geltenden Gesetze nichts ausrichten, dieses Paradox macht viele Spieler ungehalten.

Der Finanzminister der Insel brachte Statistiken vor, das Malta jedes Jahr viele Millionen Euro mittels der Zulassung und Kontrollen von Internetseiten zum Online Casino gewinnt. Die Ironie ist augenfällig und das Loch im Gesetz stärkt ein Verhalten, dass zweifelhaft ist.

Der betroffene Spieler gab an, dass er seit 7 Jahren im Casino Club spiele und dass seine Account nach dem stattlichen Gewinn auf Eis gelegt worden sei. Dies sei unverständlich, da vorher sein Verhalten oder seine Zahlungen nie von den Mitarbeitern des Casinos bezweifelt worden seien.

Er sagte, dass er 25.000 Euro auf sein Konto eingezahlt habe, diese Summe infolge eines Bonusses auf 30.000 Euro gestiegen sei und er dann die 167.500 Euro gewonnen habe. Das Casino macht ihm zunächst den Vorschlag weiter zu spielen, damit er noch mehr gewinnen könne.

Zwei Wochen darauf wurde sein Account zum Zweck einer Sicherheitsprüfung auf Eis gelegt und sein Gewinn wurde ihm von Konto abgezogen. Man warf ihm vor, er hätte das Geld ungesetzmäßig infolge von Black Jack Angeboten im Casino ergattert weswegen der Gewinn nicht gültig sei.

Der Spieler beschwerte sich beim Regulator, doch er bekam schon bald die Information, dass das Geld auf der Insel nicht eingeklagt werden kann. Rechtsanwälte aus Deutschland schlugen ihm vor, vor maltesische Gerichte zu gehen, doch dies könnte einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand zur Folge haben. Die Gesetze in Malta begünstigen geradezu betrügerisches Verhalten.




geschrieben von 2010-11-04 von Martin Schwab

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