2011-08-02 von Franziska Steiner
Die amerikanische Hauptstadt Washington möchte ein virtuelles Casino etablieren, dabei ist man sich im Klaren darüber, dass dieses Vorhaben absolut neu ist, doch es ist nicht sicher, ob die Stadt überhaupt ein solches Casino haben darf.
Der Generaldirektor der Lotterieagentur sagte, dass man dieses Vorhaben korrekt umsetzen will. Washington etabliert neue Schritte im Bereich für verantwortungsbewusstes Glücksspiel. Laut dem Direktor sind die Spieler verpflichtet, zunächst einen Account anzulegen, um das Spielangebot nutzen zu können.
Zudem sind pro Woche nur Einzahlungen bis zu 250 Dollar erlaubt. Zwischen 4 und 10 Uhr früh herrscht eine Spielpause. Man möchte die Nutzer per Elektronik im Auge behalten und wenn es vonnöten ist, diese auch deaktivieren. Hat ein Spieler das Gefühl, sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben, ist es auch möglich, eine Selbstsperre durchzuführen.
Der Direktor streitet gar nicht ab, dass man mit dem Casino neue Einnahmen machen will, die auch der Stadt zugute kommen. Die Gewinnmehrung soll aber geordnet über die Bühne gehen und Spiele, die einen hohen Einsatz erfordern, hat man nicht im Visier.
Dieser Plan kommt jetzt, da die Betreiber von Online Glücksspiel versuchen, auf dem gewinnbringenden Markt in den Vereinigten Staaten Fuß zu fassen. Diese Tendenzen sind bemerkenswert, denn generell ist die Einstellung zum virtuellen Spielvergnügen im Land ablehnend.
Wenn man das Angebot in Washington nutzen möchte, muss man mindestens 19 Jahre alt sein und hier gemeldet sein. Washington rechnet damit, dass sie die für die Bundesstaaten geltenden Beschränkungen im Bereich der Überweisungen umschiffen können.
Diese sollen in den 61 Quadratmeilen im Bezirk durchgeführt werden. Es könnte passieren, dass die Volksvertreter der Vereinigten Staaten einlenken. Ein Abgeordneter legte einen Gesetzesentwurf vor, der Regulierungen für Online Poker vorsieht.
Es ist möglich, dass es für die Nutzer von Online Glücksspiel in Amerika bald bessere Bedingungen geben wird.
geschrieben von 2011-08-02 von Franziska Steiner