Das Casino an der Aachener Monheimsallee will wohl niemand sanieren, danach sieht es aktuell zumindest aus. Seit zwei Jahren nun beraten sich die Politiker nun darüber, welches Unternehmen für die Bespielung des alten Casinos in Frage kommt. Das Entertainmentunternehmen Eurogress war zuletzt als "Retter" im Gespräch, doch hier vertagte man das Thema im Betriebsausschuss.

Offensichtlich kann keine Einigung zwischen Unternehmern und Politikern stattfinden und längst ist die Thematik für alle Beteiligten, darunter Eurogress, WestSpiel und SPD-Chef Karl Schultheis kein Zuckerschlecken mehr. Das Eurogress zu den Favoriten gehört ist allerdings längst kein Geheimnis mehr. Durch die Geschäftsführerin Kristina Wulf soll am liebsten sofort ein Umbau- und Veranstaltungskonzept erarbeitet werden. Trotzdem man sich einig zu sein scheint, wird die Diskussion nun auf einen Zeitpunkt nach der Sommerpause im September vertagt, so lange passiert erst einmal weiterhin nichts.

Hochkochende Gerüchte

Dass Eurogress bereits der Favorit ist, ist ein Gerücht und scheint das Wunschdenken des Betriebsausschusses widerzuspiegeln. Letztendlich soll nun jedoch der Stadtrat entscheiden, wie es mit dem alten Casino weitergehen soll. Offensichtlich gibt es gleichzeitig weitere Verhandlungen mit anderen Interessenten. Dies scheint auch der Grund dafür zu sein, warum die Diskussionen erneut vertagt wurden und an Umbau aktuell noch gar nicht zu denken ist. Die Entscheidung wird erneut auf die lange Bank geschoben und die Geduld der Beteiligten wird wieder einmal auf die Probe gestellt.