Gestern haben die Casinos im Südwesten der Republik ihre Zahlen und Fakten aus dem vergangenen Jahr offen gelegt. Für die Spielbanken in Baden-Württemberg gab es eine Menge guter und eine Menge schlechter Nachrichten.

Auf die Frage nach den gesunkenen Einnahmen meinte ein Sprecher der Südwest Casinos: " Man kann dieses Ergebnis auf viele verschiedene Arten lesen." Im vergangenen Jahr war der Bruttospielertrag um 9,6 Prozent auf 67,9 Millionen Euro gesunken. "Die Glücksspielszene befindet sich im Umbruch. Die verschobenen Erträge zeigen das deutlich. Wir begrüßen die Rückkehr zu den Tischspielen und werden unsere Strategien entsprechend anpassen", so der Sprecher.

Massiv waren die Einnahmen aus den Spielautomaten zurück gegenagen. Dadurch war allerdings auch ein Rückgang der Spielsuchtfälle sichtbar. "Ganz klar, die Spieler nehmen die Gefahren beim Glücksspiel sehr ernst. Auch unsere pro-Glücksspiel-anti-Spielsucht Kampagne darf sich hier mit Sicherheit eine Feder an den Hut stecken."

"Wir freuen uns mehr über die guten Nachrichten, als dass wir nun alle Alarmglocken läuten, weil die Umsätze zurückgegangen sind.", hieß es bei der Bekanntgabe der Zahlen. Besonders hervorgehoben wurden die gestiegenen Besucherzahlen. "Die Spieler fassen wieder mehr Vertrauen in das Glücksspiel und in unsere Casinos." Signifikant größerer Beliebtheit erfreuten sich auch die klassischen Kartenspiele wie Black Jack oder Poker. "Es ist eine Freude, wieder so viele Spieler an den Tischen begrüßen zu dürfen. Die Atmosphäre unter den Spielern und in den Sälen der Spielbanken war noch nie so gut wie letztes Jahr.", freute sich der Sprecher der Baden-Württembergischen Spielbanken.