Den Kampf darum, dass das Pokerspiel dem Geschicklichkeitsspiel zugeordnet wird, fechtet die Poker Player Alliance an vorderster Front aus. Dies soll auch dazu beitragen, dass das Pokerspiel in Amerika in Zukunft wieder legalisiert werden könnte.

Durch den Richter Jack B. Weinstein ist die PPA diesem Schritt offensichtlich einen kleinen Schritt näher gekommen, denn dieser entschied, dass Poker ein sogenanntes"Game of Skill" ist, zu Deutsch den Geschicklichkeitsspielen zugeordnet werden muss.

Wäre Poker ein Glücksspiel, wäre dies in Amerika nicht gestattet, aber dadurch dass der Richter nun festlegte, dass das Spiel auf Können basiert, gehört es seiner Ansicht nach zu den Geschicklichkeitsspielen.

Die PPA trug mit der Lieferung von Hintergrundinformationen dazu bei, dass der Richter sich dafür entschied Poker als Geschicklichkeitsspiel zu deklarieren, Bei dem Fall vor Gericht war Lawrence DiChristina angeklagt, da dieser einen kleinen Pokerraum in Staten Island (New York City) betrieben hatte. Zwar bewirkt diese Entscheidung des Richters nicht, dass das Pokerspiel von nun an in den USA legal ist, aber dennoch könnte es einige Grenzen lockern. Diejenigen, die sich für die Regulierung des amerikanischen Marktes einsetzen, hoffen jedoch nun, dass sie durch diese Gerichtsverhandlung mehr Rückenstärkung erhalten.

Außerdem könnte diese Erkenntnis den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) außer Kraft setzen, denn dieser bezieht sich lediglich auf Ein- und Auszahlungen bei Online Glücksspiel Seiten. Auch die Angeklagten, die wegen des Black Fridays noch Verfahren abzusitzen haben, können von nun an hoffen, dass sich in der Pokerbranche einiges ändern könnte.