Nachdem die EU das Monopol auf Glücksspiel in Frankreich für nicht rechtmäßig befand, möchten jetzt nun Anbieter aus aller Herren Länder eine Lizenz für den Glücksspielmarkt in Frankreich ergattern.

Viele Insider der Branche prophezeien auch, dass das Land eine der vielversprechendsten Geldquellen für Anbieter von Online Casinos darstellt. Nun hat es den Anschein, als ob diese Prophezeiung wahr würde.

Seit der Glücksspielmarkt seit vier Monaten für Anbieter aus dem Ausland bereitsteht, haben sich über 2 Millionen Neulinge bei einem Anbieter von Online Glücksspiel angemeldet.

Den Vermutungen zufolge nehmen wöchentlich etwa eine halbe Million Benutzer an den zahlreichen Glücksspielangeboten, die die neuen Anbieter haben, teil. Nach Information der ARJEL, der Wettregulierungsbehörde Frankreichs, verzocken die Spieler etwa 100 Euro die Woche, dies entspricht einem Einsatz von 7 Euro je Spiel.

Gesamt betrugen der Einsatz und das verspielte Geld in den vergangenen vier Monaten eine Viertelmilliarde Euro. Als der Glücksspielmarkt des Landes noch nicht vom Staat überwacht wurde, rechnete man damit, dass die Spieler im Land mehr als eine Billion Euro jährlich für das Glücksspiel ließen.

Dieser Betrag kam zu diesem Zeitpunkt der Steuerkasse des Staates nicht zugute. Die Monopolstellung bedeutet für Frankreich zwar mehr Geld, doch infolge der Liberalisierung wurde dieser noch ein bisschen durchschaubarer.

Wegen der steigenden Zahlen an Anbietern aus dem Ausland werden die Wahlmöglichkeiten für die Spieler immer größer. Immer mehr Personen richten sich ein Glücksspiel Konto ein. Dies hilft auch dem gedeihenden Glücksspielmarkt, erfolgreich zu sein.