Dies wiederum kann in vielen Fällen auch zur Spielsucht führen, die für manche Menschen eine besonders große Gefahr darstellt. Im Laufe der vergangenen Jahre ist die Anzahl der Geldspielautomaten in Deutschland drastisch angestiegen. Heute gibt es in Deutschland insgesamt 265.000 Spielautomaten in den Spielhallen und auch in Gaststätten. Die Branche der deutschen Automatenindustrie setzt pro Jahr etwa 4,5 Milliarden Euro um.

Seit dem Jahr 2005 ist die Anzahl der Spielgeräte bis heute um etwa 82.000 Geräte angestiegen. Dies ist Wahnsinn, denn umso mehr Spielgeräte den Kunden zur Verfügung gestellt werden, desto mehr Interesse scheinen die Spieler an dem Trend zu haben. In den großen Städten bestimmen die Spieletablissements in den Ballungszentren das Bild. Von vielen Anwohnern werden eben diese Casinos und Spielhallen als Schandflecke angesehen. Dennoch kann der Flut bisher kein Einhalt geboten werden, trotzdem strengere Regelungen bereits eingeführt wurden.

Die Anzahl der erlaubten Geräte in den Spielhallen und Gaststätten wurde gesetzlich bereits verringert. Dennoch finden sich immer mehr Neueröffnungen in den Städten und die Betreiber finden Wege, wie sie die Gesetze bestmöglich umgehen können. Das Bundeswirtschaftsministerium plant nun die Einführung einer neuen Glücksspielverordnung, die dem aus dem Boden Schießen der Spielhallen und Automatenetablissements Einhalt gebieten soll.

In der Verordnung ist es unter Anderem auch vorgesehen, dass die Anzahl der Spielgeräte in Gaststätten reduziert werden soll- bisher waren drei geräte pro Gaststätte gestattet und diese Anzahl soll auf lediglich ein Gerät reduziert werden. Natürlich gibt es für diese Regelung auch Ausnahmen, wie beispielsweise Raststätten an Autobahnen und Raucherkneipen, in denen weiterhin drei Geräte stehen dürfen.