Nun wurde erneut von Seiten der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu einem Warnstreik aufgerufen. Der Aufruf richtet sich an die Beschäftigten der Hamburger Spielbank.

Zu den Hintergründen der Streikaktionen:

– Weigerung des Arbeitgebers zur Abgabe eines angemessenen Tarifangebots

– in der laufenden Tarifrunde soll über ein Tarifangebot für die knapp 300 Beschäftigten entschieden werden

– Arbeitgeberseite präsentierte einen Vorschlag, der zu massiven Verschlechterungen für die Beschäftigten führen würde

Klare Forderungen von Seiten ver.dis

Von Seiten der ver.di Tarifkommissionen wurden klare Tarifforderungen abgegeben, in denen unter anderem eine Erhöhung des Grundgehaltes für Croupiers und Servicebereich sowie ein Einstieg in ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld für alle und eine Erhöhung der Nachtarbeitszuschläge für den Service, Garderobe, Rezeption und Portiers (Tarifgruppe C) gefordert werden.

Zu den weiteren Forderungen gehören die Verringerung der Arbeitszeit in Tarifgruppe C und die Erhöhung der niedrigen Gehaltsgruppen im Automatenspiel. Ver.di fühlt sich durch die hohe Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks in den eigenen Forderungen bestärkt. Nun soll die Durchführung einer Urabstimmung über einen Erzwingungsstreik erfolgen. Ziel ist es, dass der Arbeitgeber in Zukunft zu bedingungslosen Verhandlungen bereit ist und den Forderungen von ver.di entgegenkommt.

Bildquelle: fidi-hamburg.verdi.de