Die Casinos Austria haben in den letzten Zeit nicht allzu viel Glück. In dem Jahr machte der sonst so erfolgreiche Konzern zum ersten Mal Verlust.

Die ökonomische Lage und das Rauchverbot in österreich hatten für den Riesenkonzern keine besonders guten Konsequenzen und auch die Spielbanken im Ausland konnten sich nicht über viel Gewinn freuen.

Doch die Lotterie fuhr mithilfe des Internetportals Win2Day exzellente Gewinne ein auch wenn die Geschäfte für die Casinos momentan nicht gerade rosig laufen.

Das Jahresresultat für den österreichischen Konzern ist ungeachtet des beachtlichen Gewinns von der Veräußerung der Anteile der Spielbank in Luzern und der heruntergeschraubten Abgaben auf Spielbanken von 48 auf 30 Prozent nicht gut.

Das Unternehmen könnte in diesem Jahr erstmals Verluste einfahren. Der Konzernsprecher sagte, dass die Aktivitäten in Europa momentan kein Grund zur Freude sind, doch es hat den Anschein, dass sich diese Tendenz seit Mitte 2010 ändert.

In österreich konnten die Spielbanken zwei Prozent mehr Besucher verzeichnen, die hoch angesetzten Investitionen von satten 50 Millionen Euro in die Standorte Brüssel, Hannover und dem schottischen Glasgow waren ebenfalls positiv spürbar.

Die aktuellen gesetzlichen Kriterien im Hinblick auf Glücksspiel verändern die Startposition des österreichischen Unternehmen für das folgende Jahr. Nun verteilt das Land Zulassungen, die der öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssen.

Die älteren gesetzlichen Vorgaben ließen den Casinos Austria großen Spielraum. Aufgrund des Richterspruch des EuGH im September 2010 kommt nun eine große Konkurrenz auf sie zu.

Der Geschäftsführer des Unternehmens sagte, dass die Casinos Austria, die bislang sämtliche Lizenzen für die 12 Spielbanken und Lotterien innehatten, sich um alle Lizenzen bemühen werden.

Der Europäische Gerichtshof forderte aber, dass Anbieter aus dem Ausland dieselben Möglichkeiten diesbezüglich haben sollen, so dass man davon ausgehen kann, dass das österreichische Casino nicht sämtliche Zulassungen erhalten wird und sich gegen die ebenbürtigen Gegner behaupten muss.