Der Angestellte wird verdächtigt rechtswidrige Genehmigungen von Spielstätten ausgestellt zu haben. Die vollständige Aufklärung soll nun angegangen werden, um den Verdacht beiseite zu räumen.

Das AVS fordert Klarheit. Die Aufklärungsarbeit soll im Fall des Korruptionsverdachts vorangetrieben werden. Von Seiten der Stadt Saarbrücken wurde Strafanzeige gegen den ehemaligen Mitarbeiter der Bauaufsicht gestellt. Auch seien aufgrund der Vorwürfe bereits Durchsuchungen durchgeführt worden. Die nicht rechtmäßigen Spielhallen sollen in Güdingen bewilligt worden sein.

Obwohl hier baurechtliche Hürden bestanden haben sollen, sei eine Genehmigung von Seiten des entsprechenden Mitarbeiters erteilt worden. Dies sei nicht rechtmäßig gewesen. Der Vorwürf soll eingehend geprüft werden, zudem sollen Aufklärungen erfolgen, um deutlich zu machen, ob hier strafbare Handlungen durchgeführt wurden. Korruption würde für die Region einen besonders schlechten Eindruck vermitteln, nicht nur auf die Kommunen bezogen, sondern vor allem auch im Hinblick auf die Unternehmer.

Wie in vielen anderen Regionen auch fand im Saarland in den vergangenen Jahren ein Wildwuchs in Bezug auf die Spielhallen statt. Immer mehr Etablissements dieser Art wurden eröffnet und zerstörten mit der Zeit das Bild von Regionen. Um weitere Eröffnungen zu verhindern wurden Regelungen und Gesetze eingeführt, die die Unternehmer daran hindern sollten, sich für die Region zu entscheiden.

Hierzu zählten die Erhöhung der Vergnügungssteuer und die Sperrzeitverlängerungen der betreffenden Spielstätten. Durch die restriktive Politik sehen die Spielhallenbetreiber sich und die eigenen Mitarbeiter in der eigenen Existenz gefährdet. Die Korruptionsvorwürfe spielen im Hinblick darauf besonders negativ mit hinein.