Doch nicht nur die Krise sorgte für einen Rückgang der Umsätze in den Spielbanken, auch gesetzliche Regelungen wie beispielsweise das Rauchverbot sowie hohe Konkurrenz von Seiten der Spielhallen und der Online Casinos führten dazu, dass die Besucher in den Spielbanken ausblieben und die Umsätze dadurch zurückgingen. Nach der neusten Bilanz aus Sachsen hat dies nun ein Ende, denn die Umsatzzahlen der Spielbanken in Sachsen seien im vergangenen Jahr gestiegen.

Angestiegene Erträge in Sachsen geben den Spielbanken vor Ort Auftrieb. Der Bruttospielertrag sei im Jahr 2013 um zehn Prozent gestiegen und belief sich auf eine Summe in Höhe von rund neun Millionen Euro. Ein erfreuliches Ergebnis für die drei Spielbanken, die sich in Sachsen befinden. Die Entwicklungen der einzelnen Spielbanken in Leipzig, Dresden und Chemnitz seien sehr unterschiedlich, so der Geschäftsführer der Spielbanken GmbH Siegfried Schenek. Details zu den einzelnen Entwicklungen wurden jedoch an dieser Stelle noch nicht bekannt gegeben.

Trotz der guten Entwicklung sieht der Experte immer noch Gefahr für die Spielbanken von verschiedenen Seiten. Zum einen besteht weiterhin eine große Konkurrenz von Seiten der umliegenden Spielhallen aber auch aus dem Internet. Zum anderen treibt die angekündigte Spielbank nahe Günthersdorf bei Leipzig dem Spielbankenchef die Sorgenfalten ins Gesicht. Er gibt an, dass der Standort nicht ausgewählt worden sei, weil dieser ein so hohes Potential aufweise, sondern eher um von den Erfolgen der bestehenden Spielbank in Leipzig etwas abzuschöpfen.