Nach Jahren der Durststrecke scheint es nun wieder bergauf zu gehen und das Finanzministerium macht öffentlich deutlich, dass ein Hoffnungsschimmer für die staatlichen Spielbanken in Bayern aufzuglimmen scheint. Die vergangenen Jahre waren nicht einfach für die neun Spielbanken in Bayern. Die Zahlen des letzten Jahres zeigen nun jedoch auf, dass es wieder bergauf zu gehen scheint.

Noch im Jahr 2012 war der Trend für Bayerns Spielbanken nicht besonders positiv. Hier war der Bruttospielertrag noch um neun Prozent gesunken. Ein Anstieg des Bruttospielertrags konnte jedoch im vergangenen Jahr verbucht werden, wo ein Aufwärtstrend um neun Prozent zu verbuchen war. Während der Aufwärtstrend in Bayern für das Finanzministerium ein besonderer Grund zur Freude ist, sind die Einnahmen der restlichen Spielbanken in Deutschland weiterhin rückläufig. Auskunft darüber, ob die Spielbanken in Bayern wieder richtige Einnahmen verbuchen, wurde jedoch von Seiten des Finanzstaatssekretärs Johannes Hintersberger nicht gegeben.

Während der Aufwärtstrend für die Beteiligten ein kleiner Hoffnungsschimmer ist, wird von Seiten Hintersbergers jedoch gleichzeitig deutlich gemacht, dass nicht zu erwarten sei, dass Bayerns Spielbanken schon im nächsten Jahr schwarze Zahlen schreiben könnten. Die Konkurrenz von den Spielhallen und aus dem Internet sei weiterhin zu stark und würde es den Spielbanken in Bayern besonders schwer machen, die Kunden an die Spielbanken zu binden. Für die Spielbanken im Süden muss daher in Zukunft ein Konzept entwickelt werden, mit dem die Spielbanken langfristig aus den roten Zahlen geholt werden können. Ohne Konzept sei laut Experten keine positive Veränderung in absehbarer Zeit in Sicht.