In Irland scheint man gerade in der heißen Phase zu sein, bei der es darum geht, die bestehenden Glücksspielgesetze abzuändern. Unter anderem soll die Besteuerung der Einsätze erhöht werden.

Darüber hinaus sollen ausländische Unternehmen in Zukunft Kosten in Höhe von 15 Prozent auf die irischen Wetteinsätze übernehmen. Die Beratungen gehen so langsam dem Ende zu, laut Angaben der Regierung, und bald sollten die Abänderungen entschieden werden.

Die änderung, also die erhöhten Steuern, sollen pro Jahr zusätzlich 20 Millionen Euro in die Staatsklassen fließen lassen. Ein Teil dieses Geldes ist auch schon verplant, denn die irische Regierung möchte die finanziellen Mittel nutzen, um intensiver gegen die Spielsucht vorzugehen und in die Suchtprävention zu investieren.

In Bezug auf die Wetten in Irland gab es laut Aussage von Noel Harrington ein Gesetz, welches jedoch einige Besonderheiten nicht bedacht hatte. Die Regelungen, die bezüglich der Wetten in Irland festgelegt wurden, betrafen nur irländische Anbieter und ließen in gewisser Weise ausländische Anbieter außen vor. Auch wenn demnach irische Anbieter alle Pflichten befolgten, gab es eine Vielzahl an ausländischen Anbietern die nach gut dünken in Irland agieren konnten.

Dies sah der Finanzminister des Landes auch als Grund mit einem neuen Gesetz bzw. einer Abänderung des alten Gesetzes gegen diese Lücke vorzugehen. Durch diese änderungen gäbe es dann in Zukunft mehr Pflichten für die Wettanbieter aus dem Ausland. Vor 10 Jahren etwa, lagen die Steuereinnahmen der Regierung in Irland fast 10 Millionen Euro über den heutigen Einnahmen und dies trotzdem die Glücksspieleinnahmen als solche in diesem Jahr ungefähr 1,1 Milliarde mehr als im Jahr 1991 betragen werden.

Durch die Steuerhöhung die angestrebt wird, könnte das Land zusätzlich 20 Millionen Euro einnehmen, die teilweise in die Suchtprävention investiert werden sollen.