In Argentinien wurde CAI die Lizenzen entzogen, weil ein Verdacht auf Geldwäsche bestand. Die Gesellschaft wurde geschlossen und trotzdem die Umsätze im vergangenen Jahr eigentlich gesteigert wurden, brachten die Abschreibungen in Höhe von insgesamt 78 Mio. Euro das Unternehmen erneut ins Minus.

Im letzten Jahr kamen die Lotterieeinnahmen in Höhe von 39 Millionen Euro zu Gute, da so der Verlust der CAI in Höhe von 53,4 Millionen Euro ein wenig abgefangen werden konnte. Auch der Rückzug aus Australien bedeutete für das Unternehmen zusätzliche Einnahmen in Höhe von 70 Millionen Euro. Die Lotterien sind für das Unternehmen noch immer das erträglichste Geschäft. Hierbei ist jedoch nicht Lotto an sich das Zugpferd, sondern eher die Onlinespiele-Plattform Win2Day. Zwar konnten auch die Casinos im In- und Ausland einen Anstieg der Besuchszahlen verbuchen, allerdings wurden dadurch die Umsätze nicht gesteigert.

Nachdem das letzte Jahr für das Unternehmen also ziemlich holprig verlief besteht nun Hoffnung, dass dieses Jahr etwas besser laufen wird. Erst einmal wird auf Lizenzvergabe für die drei neuen Spielbanken in Wien und Niederösterreich gewartet. Hier haben die Casinos Austria die Bewerbung bereits abgegeben und gehen somit gegen Konkurrenten wie Novomatic, Century Casinos und das Stadtcasino Baden/Gauselmann ins Rennen. Ein Teil des Konzerns soll in diesem Jahr zudem an die öIAG verkauft werden. Eine Entscheidung in Bezug auf dieses Thema wurde jedoch bisher noch nicht endgültig getroffen.