Aus diesem Grund hat man eine Studie in Angriff genommen, um detailliertere Informationen zu bekommen. Besonders seit 2006 konnte sich das Spiel im Internet in den virtuellen Casinos über einen massiven Anstieg freuen. Im ganzen Land investierten die Bürger stolze 600 Millionen Dollar in dieses Vergnügen.

Doch selbstredend sind auch Schwierigkeiten in Bezug auf die Regulierung dieser Branche da, deren Anstieg weiter fortschreitet. Die Studie möchte das Spielverhalten der Australier genauer erforschen und dazu hat man sechseinhalbtausend Probanden interviewt. Dies ist somit die größte Studie, die in diesem Bereich im Land erfolgt ist.

Die Resultate sind spannend, doch sie sind nicht anders als in anderen Ländern auch. Man ermittelte, dass die Männer mehr dem Glücksspiel zugewandt sind, sie befinden sich entweder in einer Ehe oder haben eine dauerhafte Partnerschaft und können ein besseres Einkommen als die Leute ihr Eigen nennen, welche die traditionellen Spielhallen aufsuchen.

Der Komfort ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Gründe, ein virtuelles Casino zu nutzen. Es bringt zudem Flexibilität und ein breites Spektrum an Spielen mit. Die Sportwetten sind hier wohl ganz oben, was die Favoriten angeht. Die Zahl der Accounts in diesem Bereich ist binnen acht Jahren um mehr als 100 Prozent angestiegen und auch Poker ist kein Ladenhüter.

Die wachsende Zahl der Nutzer in diesen Einrichtungen hängt auch damit zusammen, dass die Technologie immer weiter kommt, denn hier werden gerne "iPhones" und "Tablet-PCs" zum Spielen genutzt.

Die Gesetze im Land sind etwas problematisch, denn virtuelle Sportwetten sind im Internet gestattet, Online Poker und weitere Spiele fürs Casino aber nicht. Ungeachtet dessen nutzt man im Land den Zugriff auf zweitausend erlaubte Internetseiten, die sich außerhalb des Landes befinden.

Die Politiker denken darüber nach, ob es nicht gut wäre, eine Regulierung des virtuellen Glücksspiels zu veranlassen. Kurzum, man darf gespannt sein, wie es in diesem Bereich weitergeht.