Die bisher zurückgezahlten Gelder belaufen sich auf eine Summe in Höhe von 76 Millionen US-Dollar. Zuständig für die Rückzahlungen von Full Tilt an die Spieler ist die Garden City Group (GCG). In der ersten Runde der Rückzahlungen, die am Freitag durchgeführt wurde, bekamen insgesamt rund 27.500 Spieler ihre Gelder zurück.

In der ersten Runde wurden die Gelder an die Spieler zurückgezahlt, bei denen keine Unstimmigkeiten in Bezug auf die Bankrolls festgestellt werden konnten. Dies wurde durch die Spieler selber innerhalb einer Frist gemeldet und im Anschluss daran wurden von Seiten der Spieler auch fristgerecht die Gelder zurückgefordert, daher wurden die Auszahlung auch mit der ersten Runde an eben diese Spieler getätigt.

Einige Spieler hatten besonders hohe Summen bei Full Tilt zu liegen, da sie wie zum Beispiel der WSOP Bracelet Gewinner Blair Hinkle, kurz vor dem Black Friday eine große Summe gewonnen hatten. Der Black Friday jedoch sorgte dafür, dass die Spielerkonten ohne Vorwarnung direkt eingefroren wurden und die Spieler sich somit keine Gelder mehr auszahlen lassen konnten. Hinkle müsste demnach nun mit der ersten Auszahlungsrunde eine Gesamtsumme in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar erhalten haben.

Es soll demnächst noch eine weitere Auszahlungsrunde geben, bei dieser sollen dann die Spieler ausgezahlt werden, bei denen bisher noch fehlerhafte oder unvollständige Bankdaten vorliegen. Diese Spieler haben von Seiten Full Tilts eine Frist gesetzt bekommen, sodass die Daten von Seiten der Kunden noch bis zum 13. März korrigiert werden können und damit die Spieler dann ihre Gelder zurückerhalten können.

Ein Zeitpunkt für den Termin der Auszahlung wurde von Seiten des Unternehmens noch nicht festgelegt. Auch die Pros haben die Gelegenheit Anträge auf Rückzahlung auszufüllen. Die Konten der Profispieler werden derzeit noch von Seiten der GCG geprüft.