Vorgeworfen wird den Betrügern die bundesweite Manipulation von Geldspielgeräten. Zu den Betrügern zählen auch ein früherer Geschäftsführer und der Technische Leiter der Automatenfirma, die als Teil einer Bande betrogen haben sollen.

Bei dem Betrug, der den Mitgliedern der Betrügerbande vorgeworfen werden, ging es um Manipulation von Geldspielgeräten. Die Manipulation soll dafür gesorgt haben, dass die Geräte kleinere Gewinne ausschütteten als normalerweise vorgesehen. Das übrige Geld konnte dann durch Läufer in den Spielhallen abkassiert werden. Ein weiterer Trick war darüber hinaus die Möglichkeit des Leerspielens. Durch die Manipulation konnte mit bestimmten Tastenkombinationen von Seiten der Betrüger dafür gesorgt werden, dass der betroffene Automat von den Betrügern mit einem Mal leer gespielt werden konnte.

Urteil über Bandenchefs ausstehend

Das Handwerk konnte der Bande, die bundesweit aktiv war, im Jahr 2015 gelegt werden. Hier hatte die Polizei bundesweit mehrfach Razzien durchgeführt und auf diesem Weg wurden die Betrüger geschnappt. Die sogenannten Läufer wurden in anderen Verhandlungen wurden bereits zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt, in der Verhandlung in Essen soll nun darüber entschieden werden, welche Strafen die Chefs der Bande zu erwarten haben.