Bisher gibt es in der Steiermark circa 2600 Spielautomaten, im nächsten Jahr soll die Anzahl auf etwa 1000 Geräte reduziert werden. Gleichzeitig bedeutet dies für viele Kleingastronomen, dass sie mit dem Glücksspiel kein Geschäft mehr machen können. Die Betreiber sehen sich bereits jetzt in ihrer Existenz gefährdet und gleichzeitig wird das Land dadurch weniger Steuern einnehmen. Spielautomaten sollen ab dem Jahr 2016 nur noch in kleinen Casinos gestattet sein, neben dem Betrieb von Spielautomaten in den großen Spielbanken.

Spielsucht als erträgliches Geschäft

Bisher werden durch die Spielsucht viele Gelder eingenommen. In Österreich gibt es viele Spieler, die vor allem das Automatenspiel bevorzugen. Dieses ist jedoch für die Spieler das gefährlichste Glücksspiel, denn Suchtforscher bestätigen, dass die Gefahr der Spielsucht beim Spielen an Spielautomaten sehr hoch sei. Durch die Steuereinnahmen machen die Länder bisher einen großen Gewinn mit Hilfe der Spielsucht. Durch die Reduzierung der Spielautomaten werden die Steuereinnahmen erheblich absinken und nach Hoffnung der Suchtexperten auch die Spielsucht.

Für die Kleingastronomen bedeutet die Veränderung, dass sie sich Sorgen um das eigene Geschäft machen müssen. Viele Betreiber haben aufgrund der Pläne ihre Läden bereits geschlossen. Auf der einen Seite ist es schade, dass Betreiber bereits jetzt das Handtuch werfen und Geschäfte schließen, auf der anderen Seite gibt es auch eine große Verantwortung gegenüber den Spielern. Der Spielerschutz müsse gewährleistet werden können und dies sei am einfachsten möglich, wenn das Angebot eingedämmt werde.