Als noch relativ frisch gebackener Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium besuchte Albert Füracker erst vor wenigen Tagen die Spielbank Bad Kötzting. Auch wenn er selbst vor Ort kein glückliches Händchen bewies, so machte er nach dem Besuch deutlich, dass die Spielbank auf jeden Fall bestehen bleiben werde und dies auch eine gute Entscheidung sei.

Lange Zeit wurde nun über den Erhalt der staatlichen Spielbanken debattiert. Hierzu trafen erst kürzlich Vertreter der städtischen Verwaltung sowie Landrat Franz Löffler, der Präsident der Lotterie-Verwaltung Erwin Horak, Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp und Claus Niederalt vom Bayerischen Finanzministerium im Sitzungssaal des Rathauses zusammen.

Erst in diesem Jahr konnten einige der staatlichen Spielbanken wieder einen positiven Ertrag aufzeigen, dennoch sei die Entscheidung nicht leicht, wie die weitere Vorgehensweise aussehen wird, so Füracker nach dem Gespräch im Rathaus. Grundlegend wurde deutlich gemacht, dass die Staatregierung sich nicht in die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die Spielbanken einmische werde.

Die Stadt sei selbst dafür verantwortlich die eigene Spielbank besser einzubinden und dafür zu sorgen, dass die Erträge auch in Zukunft weiterhin steigen werden.

In Bezug darauf, dass sich die Staatregierung nicht in die Vorgehensweise der Spielbanken einmischen will, wollte Füracker sich dennoch ein Bild von der Spielbank machen. Hierzu wagte er einen Besuch und sogar ein Spiel in der Spielbank Bad Kötzting, sein erster Besuch in einer der neun Spielbanken Bayerns. Schon beim Eintreten stellte er fest, dass die imposante Aufmachung besonderen Eindruck erwecke.