Der populäre Anbieter von Sportwetten, SportingBet, bekräftigte kürzlich, dass er mit seinem Ex-Gegner Unibet Verhandlungen im Hinblick auf eine Verschmelzung begonnen habe. Hier ist eine Summe von rund 600 Millionen Pfund im Spiel.

Noch mehr Verhandlungen sollen in Bälde kommen, so dass eine Fusion der beiden Konzerne sehr möglich ist. Nach der Veröffentlichung sind die Beträge für die Aktie von SportingBet um etwa fünf Prozent in die Höhe geklettert.

Zusammenschlüsse in der Online Glücksspiel Industrie sind momentan voll im Trend um Vorteile im finanziellen Bereich auf dem konkurrenzreichen Markt zu ergattern. Anfang dieses Jahres war SportingBet verpflichtet ein stattliches Bußgeld für unrechtmäßiges Glücksspiel im Netz in den USA zu entrichten.

In dem Land sind Sportwetten, mit Ausnahme von Anbietern mit Zulassung momentan untersagt. Das Unternehmen konnte einen Vergleich im Wert von rund 23 Millionen Pfund erzielen.

Mit diesem übereinkommen konnte SportingBet in der Alten Welt seine Geschäfte weiterführen und hielt sich ein Hintertürchen für etwaige Zusammenschlüsse offen. Wenn man diese juristischen Tatsachen außer Acht lässt, dann konnte das Unternehmen ein erfolgreiches Jahr verbuchen.

Im vergangenen Monat ließen die Geschäftsführer des Unternehmens durchblicken, dass es eine Gewinnsteigerung von 27 Prozent vorliege. Dieses Jahr gewannen auch die In-Game Wetten immer mehr an Beliebtheit, dieser Trend wurde vom Unternehmen sofort aufgefangen und genutzt.

SportingBet ist gerade in der günstigen finanziellen Situation, dass es sich seine Verhandlungspartner für einen etwaigen Zusammenschluss oder eine Kooperation selbst auswählen kann.