Die Umsetzung dieser Pläne scheint so gut wie in den Startlöchern zu stehen und das obwohl die Kreditvergabe der Banken in Ostmitteleuropa in den vergangenen Jahren quasi zum Erliegen gekommen ist.

Mit dem Projekt "Eurovegas", der Casinostadt die im Dreiländereck entstehen soll, wollen die Initiatoren vor Ort eine Glücksspielstadt erschaffen, die unzählige Arbeitsplätze schaffen soll und bei Betrieb auch große Staatseinnahmen für die Länder bedeuten würde.

Als Initiatoren dieses Projekts sind die österreichische Asamer-Gruppe, der Immobilienentwickler Alfred Supersberger, das Planungs- und Architektenbüro Kaufmann & Kubinszky, der Berater im Bereich Casinoprojekte Larry Lewin und die US-amerikanische Hard-Rock-Gruppe bekannt. Diese soll in Zukunft für den Betrieb des Hotels innerhalb von Eurovegas zuständig sein.

Bereits im März des letzten Jahres wurden dem Projekt von Seiten der ungarischen Behörden die nötigen Genehmigungen erteilt, sodass die Bauarbeiten jederzeit beginnen können. Das komplette Projekt soll durch eigene finanzielle Mittel der Initiatoren zum Leben erweckt werden und diese gaben bereits an, dass nicht auf Gelder der Länder oder der EU zugegriffen werden muss.

Mit der Entstehung von Eurovegas sollen darüber hinaus unzählige neue Arbeitsplätze entstehen.

Schätzungen zu Folge handelt es sich hierbei um insgesamt 11.000 neue Arbeitsplätze. Nach der Eröffnung der Casino-Stadt sollen dann 20.000 weitere, neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch nicht nur aufgrund der Schaffung neuer Arbeitsplätze könnte das Projekt auch den Ländern zu Gute kommen, sondern darüber hinaus geben Studien an, dass Ungarn mit hohen Steuereinnahmen rechnen kann, die sich während der Bauarbeiten bei einem Betrag in Höhe von etwa 35 Milliarden Forint liegen sollen. Sobald die Casino-Stadt dann Eröffnung feierte und der Betrieb aufgenommen wurde, sollen dem Staat etwa 20 Milliarden Forit pro Jahr an Steuereinnahmen blühen.

Die Bauplanung soll nun versuchen, das Milliardenschwere Projekt zu realisieren. Geplant ist der Bau von einem Hard Rock Cafe, einem Steakhouse, einem bayrischer Biergarten, einem Nachtclub, einer Konzert- und Veranstaltungshalle, mehreren Geschäften und Shops, einem Casino in der Größe und im Stil von den Bauten in Las Vegas, einem großes Hotel und einem exklusiven Spa-Bereich.

Auch wurde in die Bauplanung das potentielle Wahrzeichen von Eurovegas bereits aufgenommen, welches in Form des Hotelturms "Hard Rock Hungary" erbaut werden soll.

Das Grundstück, das den Initiatoren von Eurovegas zur Verfügung steht ist etwa 160 Hektar groß und befindet sich am Rande eines Naturschutzgebiets.

Naturschützer hatten hier Einwände vorgebracht, die die Realisierung von Eurovegas verhindern sollten, da das Projekt eine große Gefahr für die Natur und die dort lebenden Vögel darstellen würde. Diese Einwände wurden von den zuständigen Personen doch bisher weiter nicht berücksichtigt.