Das Bundesland Bayern möchte hinsichtlich der staatlich zugelassenen Spielstätten im Land Rationalisierungen durchführen, was auf wenig Freude stößt.

Mehr als 100 Angestellte müssen damit rechnen, entlassen zu werden, es sei denn es gibt bis Juni keinen, der seine Arbeitsstelle auf freiwilliger Basis für eine Abfindung räumt.

Die Staatliche Lotterieverwaltung, die sich um die neun bayrischen Spielbanken kümmert, möchte diese Entlassungen aus betrieblichen Gründen vornehmen, doch der Personalrat des Bezirks für diese Casinos ist der Meinung, dass durch diese Vorgehensweise die Ausrottung unaufhaltsam ist.

Doch es gibt noch mehr, worüber sich die Angestellten den Kopf zerbrechen. Außerdem will man noch die öffnungszeiten senken, Spielsäle zusammen betreiben und die Mitarbeiter sollen noch flexibler werden. Sie bekommen andere Arbeitszeiten und andere Arbeitsorte.

Die Personalvertretung denkt, dass diese Neuerungen im Bereich der Spielbanken noch mehr Leute in die Spielhallen ziehen. Diesen Orten gibt man die Schuld für die Spielsucht. Wenn dies eintritt, dann tritt Bayern, entgegen seiner Verpflichtungen, der Spielsucht nicht mehr konsequent entgegen.

Andere Stimmen behaupten, dass es besser sei, das Geld für die Abfindungen so anzulegen, dass Spielbanken davon profitieren könnten. Zudem sind die Beträge, die man im Hinblick auf die Stellenreduzierung nennt, nicht richtig.

Die Spielstätten verdienten von 2001 bis 2010 eine Menge Geld, wovon 625 Millionen Euro Kosten entstanden. über 700 Millionen Euro gingen an die öffentlichen Kassen. Seit 2011 fanden schon sichtbare Stellenreduzierungen statt. Auch die negative Vorhersage für dieses Jahr sei nicht mit der Realität zu vereinbaren.

Weitere Gruppen geben ihrer Meinung Ausdruck. Die Grünen und FDP haben die Idee, die Spielbanken privat zu machen. Die Ideen, die die Situation der Spielbanken bessern sollen, werden überprüft. Für das Personal ist aber immer noch ein Silberstreif am Horizont zu sehen.