In der letzten Zeit wurde die Situation rund um die Spielbanken Bayerns zunehmend kritischer. Die meisten der insgesamt 9 Spielbanken fahren immer mehr Verluste ein und lediglich zwei können sich mit ihren Erträgen selber über Wasser halten.

Mit den anderen bayrischen Spielbanken ist es nun so weit gekommen, dass sie staatliche Hilfen in Anspruch nehmen mussten .Diese Hilfen wurden den Spielbanken in Form von Steuergeldern übergeben, damit die Existenz der Einrichtungen nicht gefährdet wird. Insgesamt haben die Spielbanken lau Finanzministerium ein Loch in Höhe von rund 8 Millionen Euro in ihren Kassen zu verbuchen. Um dies ausgleichen zu können, wurden nun die staatlichen Hilfen gewährleistet, was jedoch auch die Aufforderung zum Personalabbau nach sich zieht.

Die ganze Situation kommt natürlich den Angestellten der Spielbanken am wenigsten zu Gute. Der erste Versuch die Situation ohne große Nachteile für das Personal zu suchen, war nur ein kleiner Erfolg, denn die Unternehmen boten Abfindungen für diejenigen unter den Angestellten, die freiwillig gehen.

Hierauf haben sich jedoch gerade einmal 60 der insgesamt 730 Angestellten gemeldet und mit dem Vorschlag einverstanden erklärt. Aber auch diese 60 seien für die Zukunft zu wenig, denn um die Situation zu entschärfen, wäre mehr Personalabbau notwendig, so die Experten. Viele der Angestellten bangen nun um ihren Arbeitsplatz.

Von vielen Seiten folgt auf diese Reaktion nun Kritik, da viele die Schuld beim Staat sehen, der das rechtzeitige Eingreifen in die verhängnisvolle Situation verpasst oder nicht für notwendig gehalten hat. Jetzt müssen die Spielbanken mit Gewalt am Leben erhalten werden, was zu diesen negativen Auswirkungen für die Mitarbeiter führt. Geschlossen werden soll jedoch keines der neun Häuser.

Von allen Spielbanken in Bayern gibt es sogar zwei, die seit der Eröffnung noch nicht einmal schwarze Zahlen geschrieben haben. Trotzdem wurde nun entschieden, dass der Spielbetrieb aller Häuser aufrecht erhalten werden soll. Das Finanzministerium erhofft sich durch die Umstrukturierungen der Spielbanken eine Verbesserung der Betriebe.

Insgesamt haben die Spielbanken überall im heutigen Zeitalter mit härteren Bandagen zu kämpfen. Die Konkurrenz auf dem Glücksspielmarkt wird immer größer, so dass sich im Laufe der Zeit, gerade die Online Angebote als größte Konkurrenz für die Spielbanken herausgestellt haben. Die Erträge sind merklich zurückgegangen. Auch die Spielhallen werden als große Konkurrenz für den Spielbankbetrieb gesehen.

Da diese Hallen mehr und mehr wie Unkraut aus dem Boden geschossen sind, haben diese die Spielbanken ein wenig vom Markt gedrängt, so Sprecher der SPD. Hierfür wird teilweise der Staat selber als Schuldiger gesehen. Das oft kritisierte Rauchverbot hat den Spielbanken dann mit der Einführung den Rest gegeben.

Da für viele Raucher der Glimmstängel zum Spielbetrieb dazugehört, haben diese Kunden sich mit dem Verbot auch automatisch von den Spielhallen distanziert. In den Nachbarländern darf derweil weiterhin geraucht werden, was für Bayern ebenso eine harte Konkurrenz darstellt. Nun liegt es an den Staatschefs das Beste aus der derzeitigen Situation zu machen und zu retten was noch zu retten ist.