In 2013 hatte ein kurzer Aufschwung für Aufatmen gesorgt, doch bereits im letzten Jahr wurde erneut ein Minus in Höhe von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet. Gibt es jetzt noch Hoffnung für die bayrischen Spielbanken oder müssen diese sich mit bevorstehenden Schließungen abfinden?

In den vergangenen Jahren musste Bayern mit den eigenen Spielbanken dramatische Einbrüche hinnehmen. Es bestand jedoch weiterhin immer noch die Hoffnung, dass es nach dem tiefen Fall wieder einen Aufschwung geben wird. Zuletzt sorgte die Tatsache, dass die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben sind, für weiterhin bestehende Hoffnung, doch ob diese Hoffnung tatsächlich realistisch ist bleibt ungeklärt. Aktuell macht es nicht den Anschein, dass die bayrischen Spielbanken sich in naher Zukunft erholen werden und langfristig ist das Minusgeschäft mit den staatlichen Einrichtungen für Bayern nicht tragbar.

Die Konkurrenz ist zu groß

Schuld an der negativen Entwicklung Bayerns Spielbanken ist laut Expertenmeinung der Boom des Online Glücksspiels und das Angebot der Spielhallen. Auch das Rauchverbot in den Spielbanken sei ein Grund dafür, warum die Spielbanken in Bayern sich immer weiter in Richtung Verlust begeben. Das illegale Glücksspiel werde nicht ausreichend bekämpft und gleichzeitig sei dieses schuld daran, dass die Spielbanken in Bayern Jahr für Jahr immer mehr Minus verbuchen. Auftrieb ist für die traditionellen Etablissements aktuell noch immer nicht in Sicht.