In Schärding gibt es nach Angaben der Behörden Betreiber, die ihr illegales Glücksspielangebot präsentieren, obwohl es bereits mehrfach zu Diskussionen mit den Behörden gekommen war. Die Behörden hatten den Betrieben sogar bereits die Schließung angedroht und dennoch machen eben diese Betriebe weiterhin Probleme.

Es wurden bereits vermehrt Strafen ausgeschrieben, doch auch diese Strafen hielten die Betreiber nicht von dem illegalen Glücksspielangebot ab. Das Angebot von illegalem Glücksspiel bringt den Betreibern einen hohen Umsatz ein, welcher steuerfrei direkt in die Kassen der Betreiber wandert. Dies scheint bisher Grund genug zu sein, die Strafen und Drohungen der Behörden nicht ernst zu nehmen und weiterhin das illegale Angebot zu präsentieren.

Schließungen als letzter Ausweg

Die Behörden haben die Möglichkeit, die Betriebe zu schließen, nachdem sie diese im Vorfeld mit einer Warnung auf das Verbot des Angebots von illegalem Glücksspiel aufmerksam gemacht haben. Nach Angaben der Behörden gäbe es bereits einige Betriebe, die in der Vergangenheit durch das illegale Glücksspielangebot aufgefallen seien und gegen die nun vorgegangen werden soll.

In der Vergangenheit wurden einzelne Spielgeräte bereits aus dem Verkehr gezogen, indem diese vor Ort verplombt wurden. Doch auch dies führte nicht zu dem gewünschten Stopp des illegalen Glücksspielangebots. Die Glücksspielanbieter ersetzten die verplombten Geräte einfach durch neue Spielgeräte. Alternativ können nun noch die Geräte komplett entfernt werden oder im äußersten Fall ist es den Behörden gestattet die Betriebe gänzlich zu schließen.