Hierbei wird jedoch nur die Nutzung der legalen Angebote ausgewertet, die illegalen Glücksspielangebote werden sicherlich auch genutzt, allerdings kann hier keine Statistik aufgestellt werden. In diesem Jahr wird durch die Studie jedoch deutlich, dass in fast allen Glücksspielbereichen ein Rückgang zu verzeichnen ist, sogar bei den Spielautomaten.

Trotzdem insgesamt in Deutschland in den vergangenen Jahren weniger gespielt wurde, sind die Zahlen der jungen Männer, die dem Glücksspiel verfallen, dennoch alarmierend. Junge Männer gelten als besonders suchtgefährdet, gerade diejenigen, die einen niedrigen Bildungsstand und Migrationshintergrund haben. Hier wird davon ausgegangen, dass diese vor allem im Bereich der illegalen Sportwetten besonders aktiv sind. Männer gelten häufiger als Problemspieler und oftmals endet das anfängliche Vergnügen bei der Zockerei für diese in der Spielsucht. Frauen sind hier weniger gefährdet.

Gründe für die Spielsucht:

– Anfänglicher Reiz das große Geld zu machen

– Ablenkung beim Zocken

– Geselligkeit

– Aufregung

– Entspannung

Trotzdem junge Männer noch immer als gefährdetste Gruppe in Bezug auf die Spielsucht gelten, so hat die Zahl der Jugendlichen, die dem Glücksspiel nachgehen, abgenommen. Dies kann als Erfolg bezeichnet werden, denn gerade im Bereich der Präventionsarbeit tut sich viel, um den Spielern so Schutz zu bieten und auf verantwortungsvolles Spielen hinzuweisen.

(Bildquelle:las-vegas-blog.de)