Da das illegale Glücksspiel schwer zu stoppen scheint, wird nun aufgrund des illegalen Angebots 13 Gastrobetrieben mit der Schließung gedroht. Den 13 Betrieben wurde angedroht die Gewerbeberechtigung zu entziehen, aufgrund des illegalen Glücksspielangebots. Dies würde bedeuten, dass die Betreiber nicht mehr nur kein Glücksspiel anbieten können, sondern darüber hinaus auch den gastronomischen Betrieb einstellen müssen.

In Wels soll die Eindämmung von Wettlokalen von nun an im Vordergrund stehen. Die Polizei strebt eine enge Zusammenarbeit mit Finanzpolizei und dem städtischen Gewerbeamt an. Das illegale Glücksspielangebot wiederspricht dem vor Ort geltenden Glücksspielgesetz, aus diesem Grund haben die Behörden beschlossen, strenger gegen die illegalen Angebote vorzugehen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass nicht die Betreiber von Wettlokalen Angst vor Schließungen haben müssen, sondern dass die Androhung nur Lokalitäten betrifft, in denen in Hinterzimmern illegales Glücksspiel angeboten wird. Hierbei handelt es sich vorrangig um Gastronomiebetriebe, die das Glücksspielangebot in ihren Etablissements als zweites Standbein nutzen.

Anwalts-Kanzlei als Glücksspielvertreter

Zumeist werden die Etablissements, in denen illegales Glücksspiel angeboten wird, durch anonyme Hinweise. Die Anzeigen erfolgen in vielen Fällen durch Anwaltskanzleien, die große Glücksspielbetreiber vertreten, die sich wiederum durch die kleinen Anbieter, die illegales Glücksspiel anbieten, bedroht fühlen. So haben die großen Betreiber mit den Anwaltskanzleien es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von Privatdetektiven zu ermitteln und dann durch Anzeigen gegenüber der Polizei gegen die illegalen Konkurrenten vorzugehen.