Erst vor kurzem hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg in Sachen deutsches Sportwettenmonopol geurteilt. Da das zwischenstaatliche Abkommen in Bezug auf Glücksspiel in der Bundesrepublik für unrechtmäßig erklärt wurde, können in Bälde auch Fußballvereine in Deutschland von der landeseigenen Glücksspielbranche ihren Nutzen ziehen.

Diese ist momentan knapp 8 Milliarden Euro schwer. Im Moment lässt das Sportwettenmonopol nicht zu, dass Betreiber im Netz Sponsoren für deutsche Fußballvereine sind, doch dass soll hoffentlich bald anders werden.

Der Entschluss wird die Erlöse für Fußballvereine vielleicht um mindestens 300 Millionen Euro anheben. Diese Mutmaßung gründet sich auf Vorhersagen des DFB, der der Ansicht ist, dass das Gesetz zahlreiche Erlöse mithilfe von Sponsoren und Steuern einbringen wird.

Sportligen in anderen Ländern ziehen bereits großen Nutzen aus den aktuellen Gesetzesänderungen in Bezug auf Online Glücksspiel. Der Deutsche Fußballbund möchte diesem Beispiel gerne folgen. Zum Beispiel haben Fußballvereine in Frankreich 20 Millionen Euro mehr Gewinn erzielt, als Frankreich seinen Markt für Online Glücksspiel öffnete.

Das zusätzliche Geld würde sicherlich die Position deutscher Vereine auf dem Transfermarkt untermauern, so der der Geschäftsführer der VfB Stuttgart Marketing GmbH. Die Glücksspielgesetze in der Bundesrepublik wurden erst vor kurzem auf Herz und Nieren überprüft und der EuGH urteilte über die Richtigkeit des Online Wetten Verbots.

Weil das Gericht das Verbot für nicht rechtens erklärt hat, wird die Bundesrepublik den gleichen Weg wie Frankreich oder andere Länder in Europa gehen. So können auch viele zusätzliche Gewinne aus den internationalen Betreibern erzielt werden.