Eine Bereinigung der Rechtslage im Burgenland solle schnellstmöglich erfolgen, so Petschnig. Der Weiterbetrieb der Geräte soll auf jeden Fall für vorerst ein Jahr gesichert sein. Es soll in den kommenden Monaten geklärt werden, ob tatsächlich eine Neuaustragung des gesamten Verfahrens notwendig werden wird oder ob das Problem ohne Neuausschreibung lösbar sein wird.

Kritisiertes Vergabeverfahren

Von Seiten des Verwaltungsgerichtshofs wurde die Lizenzvergabe, welche vor drei Jahren durchgeführt wurde, kritisiert, Nach Angaben des Gerichts sei das Vergabeverfahren nicht transparent gewesen. Unterlegene Lizenz-Bewerber seien aufgrund der nicht vorhandenen Transparenz benachteiligt worden, hatten geklagt und von Seiten des Höchstgerichts Recht bekommen.

Während die FPÖ zur Zeit des Vergabeverfahrens noch gegen die Erlaubnis des Automaten-Glücksspiels war, hat die Partei die eigene Position nun geändert. Ziel sei es nun, Verbote nicht durchzusetzen und somit das illegale Glücksspiel vor Ort gar nicht erst aufkeimen zu lassen. Denn mit der Erlaubnis des Glücksspiels im Burgenland, sei es langfristig auch möglich hier entsprechende Kontrollen durchzuführen und auf diesem Weg die Spieler zu schützen. Auch die Steuereinnahmen kommen dem Land zu Gute, denn hier könnten Gelder auch in die Suchtprävention gesteckt werden.