Europa ist was die momentane juristische Lage in der Industrie des Online Glücksspiels gespalten. Im Moment hat jeder Staat seine individuelle Sichtweise über die Legalisierung und Regulierung des Glücksspiels im Inland.

Die EU setzt Himmel und Hölle in Bewegung um endlich Einheitlichkeit in diese Sache zu bringen. Deshalb hat die Europäische Kommission unter Vorsitz von Herrn Barnier ein Papier mit eventuellen Vorschlägen erarbeitet.

Dieses umfasst 48 Seiten und beleuchtet eine Menge Aspekte, die für Betreiber von Online Casinos und für die Regierung der einzelnen Staaten von Belang sind. Dazu gehören unter anderem die Sicherheit der Spieler, der Kampf gegen Betrug, der Umgang mit finanziellen Transaktionen und auch das Marketing.

Auch wenn der von der EU erarbeitete Bericht ursprünglich eine Verbesserung und eine Kohärenz der europäischen Glücksspielbranche bezweckt, hat dieses Papier einige Hindernisse zu überwinden.

Die Remote Gambling Association lehnt den Bericht im Hinblick auf die zahlreichen Glücksspielanbieter im privaten Bereich ab und klagt ihn an, keine Vorschläge zu enthalten.

Die Organisation Right2Bet, die Lobbyarbeit in Bezug auf die Legalisierung des virtuellen Glücksspiels macht, ist aber der Ansicht, dass der Bericht der Kommission die Debatte in Bezug auf einen kohärenten Verlauf im Hinblick auf den Umgang mit dem Online Glücksspiel in den EU-Ländern neu anheizen wird.

Die Leute, die Einblick in das Blatt haben, müssen ein Statement bis zum 21. Januar geben. Danach wird auch weiter darüber gesprochen werden, wie man das Glücksspiel in sämtlichen EU-Staaten kohärent strukturieren kann.