Das Hauptaugenmerkt lag bei der Aktion auf dem Berliner Bezirk Neukölln. Allein hier wurden sieben der zwölf Lokale ausgesucht. Für die Aktion waren fünf LKW im Einsatz, damit die illegalen Glücksspielgeräte schnellstmöglich abtransportiert werden konnten.

Neben dem Bezirk Neukölln wurden außerdem Lokalitäten in den Bezirken Tempelhof, Charlottenburg, Steglitz, Wedding und Hohenschönhausen durchsucht. Die Aufstellung von Glücksspielautomaten ist in Geschäften, die von Buchmachern geführt werden, nicht gestattet, so ist es im Gesetz geregelt. Vor diesem Hintergrund wurde die Polizeiaktion durchgeführt und war auch erfolgreich, denn es konnten einige der illegal aufgestellten Glücksspielgeräte beschlagnahmt werden.

Doch die Betreiber der illegalen Glücksspielgeschäfte haben auch ihre Tricks, um die Geschäfte fernab der ungewollten Blicke durchführen zu können. So gab es beispielsweise ein Geschäft in Neukölln, welches für Außenstehende nicht sonderlich auffällig war. Doch hinter der Tür mit dem Schild "Privat", welche nur durch einen Summer geöffnet werden konnte, befanden sich die illegalen Glücksspielgeräte. Die Polizei konnte auch diese Geräte beschlagnahmen.

Beim anschließenden Auslesen wurde festgestellt, wie viel Einnahmen der Betreiber durch die illegal aufgestellten Geräte generieren konnte. Eben diese Einnahmen werden dem Betreiber in Rechnung gestellt. Neben den anfallenden Rechnungen, die die Betreiber der illegalen Glücksspielgeschäfte vor sich sehen werden, warten Strafen wie Schadenersatz, Strafen für die illegale Aufstellung und eventuell sogar Haftstrafen. Die beschlagnahmten Glücksspielgeräte bleiben in der Obhut des Staats.