Der Spieler jedoch sieht die Schuld nicht bei sich selbst, sondern verklagt nun das Downtown Grand Casino auf Schadensersatz in Höhe von 500.000 Dollar.

Nach eigenen Angaben sei das Casinos in seinem Fall in der Verantwortung gewesen, da die Mitarbeiter hätten merken müssen, dass er als Spieler besoffen gewesen sei. Hier habe das Casino die Verantwortung die Spieler, die zu viel getrunken haben, nicht spielen zu lassen, da diese den eigenen Spieltrieb nicht mehr unter Kontrolle hätten. Da der Geschäftsmann aber dennoch vor Ort spielte und sehr viel Geld verlor, fordert er nun seine Verluste in Form von Schadensersatz von dem Casino zurück.

Bei dem Geschäftsmann handelt es sich um den bekannten Highstakes Spieler Mark Johnston. Dieser gibt an von dem Casino betrogen worden zu sein, da dieses zugelassen habe, dass er in betrunkenem Zustand sein Geld verspielte. Den Casinos in Nevada ist es laut Glücksspielgesetz verboten, Spieler betrunken an die Tische zu lassen. Somit wäre das Casino nach der Gesetzgebung eventuell wirklich in der Verantwortung, hätte den Zustand von Johnston erkennen und diesen am Spielen hindern müssen.

Der Spieler gibt im Nachhinein an, dass er sich vom Casino ausgeraubt fühlt. Einem betrunkenen Mann in die Taschen zu greifen, sei besonders einfach. Er selbst gibt an, dass er sturzbetrunken gewesen sei, als er in dem Downtown Grand Casino Blackjack und Pai Gow spielte. An diesem Abend verspielte er große Summen und das Casino trug seiner Ansicht nach dazu bei, denn dieses schenkte ihm immer weiter alkoholische Getränke aus.

Auch wurden dem Spieler von Seiten des Casinos Kredite angegeben, so der Highstakes Gambler. Die Anwälte des Spielers wollen nun vor der Gericht beweisen, dass das Casino dem Spieler das Spiel hätte verbieten müssen, aufgrund seines alkoholisierten Zustands. Beweise sollen mit Hilfe von Zeugenaussagen und Videomaterial geliefert werden.