Darüber hinaus verbuchten die Casinos Austria ein Besucherplus in Höhe von sechs Prozent. Angetrieben wurde der Erfolg des österreichischen Monopolisten erneut durch die Lotterien und die Online Plattformen. Besonders erfreulich für die Unternehmen ist es, dass das ausländische Sorgenkind des Unternehmens, die Tochterfirma CAI, wieder schwarze Zahlen schreibt.

Das Jahr 2014 konnte für die Casinos Austria nun mit Erfolg abgeschlossen werden. Das Unternehmen generierte einen Gewinn in Höhe von 41,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein sehr gutes Ergebnis, denn in 2013 endete das Jahr mit einem Konzernverlust in Höhe von 16,3 Millionen Euro.

Für die schlechten Zahlen des vorherigen Jahres war die Auslandstochter CAI verantwortlich, denn dem Tochterunternehmen wurde in Argentinien die Lizenz entzogen und es mussten einige Investitionen getätigt werden, um die Auslandsgeschäfte wieder voranzubringen. In diesem Jahr konnte nun ein leichter Umsatzanstieg bei der Auslandstochter verbucht werden, was vor allem den Konzernchef Karl Stoss sehr freut.

Auftrieb für landbasierte Casinos

Auch die Casinos Austria hatten in der Vergangenheit vor allem mit Umsatzrückgängen und Besucherrückgängen bei den landbasierten Casinos zu kämpfen. Besonders erfreulich ist es daher, dass auch hier im Jahr 2014 ein Aufschwung bemerkt werden konnte. Ein Besucherplus von sechs Prozent in den landbasierten Casinos führte im vergangenen Jahr zu einem leichten Umsatzanstieg.

Die Bilanz des Unternehmens ist im Jahr 2014 sehr positiv ausgefallen und dies obwohl das Unternehmen in österreich die einstiege Monopolstellung verloren hat, denn hier wurden Lizenzen ausgeschrieben, die zum Teil auch an die Konkurrenz vergeben wurden. Bei diesem Verfahren legten die Casinos Austria Einspruch ein, wodurch hier noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist.