Diese Liste beinhaltet alle Anbieter, die im Land illegales Glücksspiel anbieten. Alle unternehmen, die auf dieser Liste eingetragen werden, werden von Seiten des größten Internet Providers des Landes gesperrt und sind dann somit online nicht mehr zu sehen.

Der Anbieter Bet-at-home zählte zu den Anbietern, die im letzten Jahr auf eben diese Blacklist gesetzt wurden. Das Unternehmen gehört zur BetClic Everest Group und von Seiten des Anbieters wurde unmittelbar nach Blockierung der eigenen Webseite in Belgien vor Gericht gegangen, um hier gegen die Belgian Gaming Commission (BGC) vorzugehen. Die Entscheidung ist nun gefallen und die Klage von Seiten des Glücksspielanbieters wurde abgewiesen.

Bet-at-home warf der BGC vor im eigenen Land illegal zu handeln. Die Vorgehensweise mit der Blacklist und der damit verbundenen Sperrung der Internetpräsenzen würde nicht mit dem Europäischen Recht konform gehen und daher wurde die Klage von Seiten des Anbieters eingeleitet. In Brüssel waren die Richter offensichtlich anderer Meinung, denn hier wurde die Klage in erster Instanz bereits abgewiesen.

Vor Gericht wurde erläutert, dass es das belgische Recht beinhalte innerhalb des Landes diese Maßnahmen zu ergreifen. Würde dem Anbieter Recht gegeben werden, so würde das Gericht damit einen Freifahrtschein für illegales Glücksspiel innerhalb Belgiens ausstellen und dies sei das Letzte, was gestattet werden könne.

Vor dem Anbieter Bet-at-home hatte es bereits ein anderer Anbieter, bwin.party, vor Gericht gegen die belgische Gesetzgebung versucht und ist genau wie Bet-at-home gescheitert. Die Entscheidung eine Blacklist innerhalb des Landes einzuführen war allen Unternehmen bekannt und diese handelten auf eigene Gefahr in einem illegalen Spielraum. Dass die Seiten in Belgien nun gesperrt wurden und dem Unternehmen dadurch Unkosten entstehen habe der Glücksspielanbieter selbst zu verantworten.

Zusätzlich zu den Ausfallkosten entstehen dem Unternehmen bet-at-home nun auch noch die Gerichtskosten, die das Unternehmen begleichen muss. Der Rechtsanwalt des Landes Belgien äußerte sich in einem Interview und gab an, dass er hoffe, dass es mit diesem Rechtsstreit nun zuende sein würde und die Unternehmen die Aktionen gegen das belgische Gesetz nun sein lassen könnten.