Zu den Regelungen gehört unter anderem das Verbot für Spieler einer Mannschaft auf die Ergebnisse des eigenen Spiels zu setzen. Dieses Verbot ist in der Rechts- und Verfahrensordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geregelt.

In einem aktuellen Fall wurde ein Spieler des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gesperrt. Der Grund hierfür ist, dass der Spieler des Nord-Bayernligisten SC Eltersdorf einen dreistelligen Betrag auf eine Niederlage seiner eigenen Mannschaft gegen den TSV Aubstadt gesetzt haben soll. Auf Antrag des Verbandsanwalts wurde der Bayernliga-Spieler mit sofortiger Wirkung gesperrt. Als weitere Folge wurde die Partie von dem Wettanbieter aus dem Programm genommen. Das Ergebnis des Spiels lag bei 0:3 für die gegnerische Mannschaft von Eltersdorf.

Folgen von Wettmanipulation und -betrug

Auch wenn in diesem Fall vielleicht noch nicht von Manipulation die Rede sein kann, so hatte der Versuch, der gegen die Regelungen verstieß, Folgen für den Spieler und die Mannschaft. Der Spieler wurde mit sofortiger Wirkung von den Spielen ausgeschlossen und der Verein SC Eltersdorf sieht sich mit einem Sportgerichtsverfahren konfrontiert. Auch die zuständige Polizeibehörde wurde über den Vorfall informiert.