Ausgeschrieben sind in dem Landpaket sechs weitere Standorte, die Baden, Bad Gastein, Kitzbühel, Riezlern (Kleinwalsertal), Seefeld und Velden beinhalten. Wie viele Bewerber es gibt wurde noch nicht bekannt gegeben.

Von Novomatic wurde bereits selbst angegeben, dass eine umfassende Bewerbung für das Landpaket eingereicht wurde.

Auch für das Stadtpaket hatte das Unternehmen sich beworben und hier sogar doppelt, denn die Bewerbungen wurden von zwei Tochterunternehmen Novomatics eingereicht. Ob die Bewerbung für das Landpaket auch wieder von zwei Tochterunternehmen eingereicht wurde, hat das Unternehmen bisher nicht verkündet und es wurde auch nicht bekannt gegeben.

Novomatic bezeichnete die Ausschreibung in Form der Pakete als rechtswidrig und versuchte durch die Bewerbung mit mehreren Tochterfirmen dagegen anzugehen. Außerdem wurde bereits im letzten Winter der Verfassungsgerichtshof deswegen eingeschaltet.

Nachdem im Jahr 2010 das Glücksspielmonopol in Österreich durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) aufgelöst wurde mussten neue Ausschreibungen der Glücksspiellizenzen durch das Finanzministerium gemacht werden. Vorher waren die Casinos-Austria die Inhaber der Lizenzen, nun mussten die Ausschreibungen europaweit erfolgen.

Kritisiert wurde im Zuge dieser Ausschreibungen, dass diese zu sehr auf die Casinos-Austria zugeschnitten seien und dass ein Wettbewerb hier nicht richtig möglich sei. Die privaten Anbieter wollen nun dagegen vorgehen und haben bereits die eigenen Anwälte eingeschaltet, um so noch einmal alles von vorne anfangen zu können.

Bisher gab es 12 Casinostandorte in Österreich. Diese sollen nun um drei erweitert werden, so dass in Zukunft 15 Spielbanken in Österreich vorhanden sein werden. Zusätzlich zu dem Stadtpaket sollen zwei zusätzliche Standorte betrieben werden, ein Casino in Wien und eins in Niederösterreich. Ein weiteres zusätzliches Casino soll bei dem Landpaket enthalten sein.