Der BGH hat vor kurzem bejaht, dass es den Lotteriegesellschaften nun gestattet ist, für einen Jackpot, der mehr als 10 Millionen Euro schwer ist, werben zu dürfen.

So kam der Bundesgerichtshof einem Ersuchen eines kommerziellen Unternehmens im Bereich Glücksspiel, welches für einen derartigen Jackpot Klage eingereicht hatte nicht nach.

Eine informelle Reklame für den Jackpot, den die Lottogesellschaften schalten, tue den Kriterien des Glücksspielvertrags der Bundesrepublik Genüge.

Der Prozess beweise laut dem Vorsitzenden der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern, dass die Glücksspielbranche, die auf Kommerz ausgerichtet ist, nicht nur die Sportwetten zum Kommerz führen wolle, sondern es auch auf das gute alte Lotto abgesehen habe.