Die britische Insel Alderney kämpft schon seit geraumer Zeit darum, nicht mehr nur als Online-Casino-Standort angesehen zu werden. Die Herstellung der eigenen Bitcoin Münzen soll der Insel dabei helfen, diesen Ruf loszuwerden. Aktuell wird Medienberichten zu Folge vor Ort gemeinsam mit der königlichen Münzanstalt an einem Plan gearbeitet, die virtuelle Währung Bitcoin in eine reale Währung umzuwandeln.

Die virtuelle Währung erlebt gerade einen Aufschwang. Bekannte Firmen wie Ebay ziehen bereits in Erwägung, die Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren und als Rechnungseinheit wurde das virtuelle Geld bereits anerkannt. As wirtschaftlicher Sicht wäre die Herstellung eigener Bitcoins als reale Währung ein Vorstoß für die Insel Alderney.

Kursschwankungen als Glücksspielgrundlage

Die Herstellung der Bitcoins wäre nach Angaben der Kritiker im Prinzip nichts anderes als das Glücksspiel selbst. Auch wenn die virtuelle Währung mehr und mehr an Anerkennung dazu gewinnt, so gibt es derzeit hohe Preisschwankungen bei den Bitcoins, sowohl nach unten als auch nach oben. Auch wenn die virtuelle Währung in Form von Münzen aus Gold hergestellt würde, so könnte sich der Wert innerhalb von wenigen Minuten und Stunden sehr schnell ändern, ein Risiko für die Kunden also?

Die Insel Alderney macht deutlich, dass zwar die Preisschwankungen nicht geändert werden können, dass aber die Münzen aus reinem Gold hergestellt werden sollen, sodass die Münzen selbst einen Grundwert besitzen, der trotz Preisschwankungen gesichert sein würde.