Auch in Salzburg sind vermehrt illegale Angebote im Bereich des Glücksspiels zu bemerken, seit des Verbots von Spielautomaten vor Ort Einzug gehalten hat. Trotz des Automatenverbots in Salzburg gibt es vor Ort zahlreiche illegale Spielautomaten, schätzungsweise geht es hierbei um eine Anzahl zwischen 300 und 600 Geräten.

Risiko versus Einnahmen

Wie es dazu kommt, dass es so viele illegale Angebote gibt? Für die Betreiber sind die hohen Einnahmen besonders verlockend. Das illegale Aufstellen von Spielgeräten stellt zwar in Salzburg ein hohes Risiko dar, da vor Ort strenge Kontrollen durchgeführt werden und den Betreibern entsprechende Bußgelder drohen. Nichtsdestotrotz sind die Einnahmen für die Betreiber im Vergleich zum bestehenden Risiko offensichtlich verlockender. Hierbei ist die Rede von rund 2.000 und 10.000 Euro pro Monat und pro Automat.

Der Kampf gegen illegales Glücksspiel geht weiter

Allein im vergangenen Jahr wurden bereits 300 illegale Geldspielgeräte in Salzburg beschlagnahmt. Razzien zeigen demnach bereits ihre Wirkung, dennoch gibt es weiterhin zahlreiche illegale Geldspielgeräte. Auch die Strafen, die den Betreibern drohen, scheinen diese nicht abzuschrecken. Sobald Spielgeräte beschlagnahmt wurden dauert es nur wenige Tage und es werden bereits neue Spielgeräte aufgestellt. Es ist eine Art Teufelskreis. Experten glauben, dass das Verbot langfristig keine Besserung bringen wird und eine Liberalisierung inklusive eingehender Kontrollen wahrscheinlich langfristig die sinnvollere Variante wäre.