Die Regierung des Bundeslandes Brandenburg hält eine Entstehung eines Glücksspielvertrags in Bezug auf alle Bundesländer mit Ausnahme des Nordlichts Schleswig-Holstein für möglich.

Dieses setzte erst kürzlich ohne die anderen Länder ein Gesetz durch, das den Markt in Bezug auf Sportwetten, Online Casinos und andere Formen des Glücksspiels liberalisiert.

Die übrigen Fünfzehn möchten aber das Monopol auf Glücksspiele beibehalten und auch die Spiele fürs virtuelle Casino weiterhin nicht erlauben, so der Chef der Staatskanzlei, als eine Anfrage aus dem Parlament in Potsdam diesbezüglich einging.

Er sagte auch, dass die restlichen Bundesländer die richtigen Schritte machen. Am Beispiel von Schleswig-Holstein will sich das Bundesland aber nicht orientieren.

Grund: Die Risiken der einzelnen Glücksspielformen finden so nicht genügend Beachtung, so der Chef der Staatskanzlei. Nur die Betreiber profitieren von den stattlichen Erlösen.

Der Kampf gegen Spielsucht und gegen die Kriminalität in diesem Bereich ist dann Sache der allgemeinen Bevölkerung.