Peter Wichert ist einer derjenigen, dem dieses Projekt besonders gefällt und daher hat auch er es sich zur Aufgabe gemacht, Briefmarken zu sammeln und diese dann nach Bethel zu schicken. Schon seine Mutter ging diesem Hobby nach, so die Aussage des Sammlers. Über den leidenschaftlichen Briefmarkensammler wurde bereits in der Zeitung berichtet, was wiederum bei anderen Interessenten für Aufmerksamkeit sorgte. So kam es auch dazu, dass die SG Service Zentral GmbH mit der Sammlung von Briefmarken begann.

Von Seiten der SG Service Zentral GmbH, genauer von der Schmidt Gruppe, dem bekannten Glücksspielunternehmen, wurden im vergangenen Jahr 5.500 Briefmarken gesammelt, die an der Sammler übergeben wurden. Für Wiechert ist diese Briefmarkenspende eine besondere Freude. Auf den Sammler aufmerksam geworden war das Unternehmen durch den Artikel in der Zeitung. Da täglich zahlreiche Briefe bei der Schmidt Gruppe eingehen, entschieden die Unternehmer diese Briefmarken aufzubewahren, um Wiechert eine Freude zu machen und damit das Projekt in Bethel zu unterstützen.

663.052 Briefmarken für Bethel

Durch die Unterstützung und die eigene Sammelleidenschaft kann Wiechert jährlich große Mengen an Briefmarken nach Bethel schicken. Im vergangenen Jahr konnte der Sammler insgesamt 663.052 Briefmarken nach Bethel schicken. Der Rentner freut sich über die Beteiligung an der Sammlung durch Unternehmen, Nachbarn und Freunde. Ähnlich wie die Schmidt Gruppe lassen auch andere Unternehmen dem Sammler Briefmarken zukommen, auch Nachbarn und Freunde reichen Briefmarken an den Rentner weiter. Dieser hat bereits jetzt wieder einige tausend Briefmarken zusammen, die gesammelt und sortiert werden, um diese dann bei Zeiten nach Bethel zu schicken.

(Quelle: isa-guide.de)