Wenn das Pech dann kommt, dann erst realisieren viele Gamer, dass sie abhängig sind. In dem Buch "Glücksspiel: Wenn der Traum vom Glück zum Alptraum wird" von Gerhard Meyer und Meinolf Bachmann geht es genau um diese Thematik.

Glücksspiel kann auch mit Pech in Verbindung stehen und im schlimmsten Fall macht es abhängig. Die Spielsucht stellt für viele Spieler eine große Gefahr dar und umso mehr das Glücksspiel sich verbreitet, desto weiter breitet sich die Spielsucht aus.

In dem Buch wird deutlich, wer am meisten von dem Glücksspiel profitiert: es sind Staat und Industrie, die den größten Gewinn aus dem Glücksspiel schlagen können. Für die Spieler hingegen kann das Glücksspiel auch soziale und psychische Auswirkungen mit sich bringen. Die Anzahl der Spieler und Teilnehmer an Glücksspielen ist angestiegen, gleichzeitig steigt damit auch die Anzahl derjeniger, die sich aufgrund von Suchtproblemen hilfesuchend an entsprechende Beratungsstellen wenden.

Wenn der Traum vom Glück endet

Die Spielsucht ist ein viel thematisiertes Thema und auch in diesem Buch geht es vor allem um die Sucht und ihre Auswirkungen auf die Spieler. Die meisten Suizidfälle passieren aufgrund der Spielsucht, wenn man dies mit anderen Süchten vergleicht. Neben der Sucht als Auswirkung des Glücksspiels, gibt es viele weitere Auswirkungen, die das Glücksspiel mit sich bringen kann.

Angefangen von dem Verlust sozialer Kontakte, Verlust von emotionalen Bindungen, bis hin zum kompletten Existenzverlust. In vielen Fällen resultiert die Spielsucht auch in kriminellen Handlungen. In dem Buch werden Erfahrungswerte thematisiert, die Helfer und Helferinnen in Beratungsstellen im Laufe der Jahre machten. Hier wird aufgezeigt, welche Hilfsmöglichkeiten angeboten werden, wie Therapien verlaufen können und sollen und was die Therapie tatsächlich bewirken kann.