Bundesinnenministerium fordert ein Antrags- und Genehmigungsverfahren

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Bingo ist ein beliebtes Glücksspiel, vor allem bei Senioren. Bingo-Abende dienen vor allem der Unterhaltung, aber auch ein wenig Glück ist hier im Spiel. Bingo-Abende könnten bald teilweise nicht mehr veranstaltet werden. Wieso das? Weil das Bundesinnenministerium in diesen Tagen ein Antrags- und Genehmigungsverfahren fordert.

Was die Forderung des Bundesinnenministeriums beinhaltet:

  • neue Hürden für Veranstalter für Bingo-Abende
  • nur noch höchstens drei Bingo-Veranstaltungen im Jahr
  • hauptsächlich betroffen sind Veranstalter, die Geld für Bingo-Karten nehmen
  • nur noch gemeinnützige Vereine, Feuerwehren oder Gastwirte, die mit dem Bingo-Spiel ihre Kassen aufbessern wollen, dürfen als Veranstalter auftreten
  • entsprechende Veranstalter müssen ein Antrags- und Genehmigungsverfahren beim Ordnungsamt einleiten
  • maximaler Spieleinsatz in Höhe von sechs Euro
  • mindestens 30 Spielrunden müssten garantiert sein – das sind 90 Bingo-Spiele
  • Einzelgewinne dürfen höchstens 60 Euro wert sein
  • der Reinerlös muss mindestens 25 Prozent der Summe der Entgelte betragen „und ist in voller Höhe ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, kirchliche und mildtätige Zwecke zu verwenden“

Aufgrund des neuen Erlasses des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten wurden bereits einige Bingo-Abende abgesagt. Zum Beispiel die Awo Plön hat den geplanten Bingo-Abend bereits abgesagt. Nach den neuen Regelungen dürfen nur noch drei Bingo-Abende pro Jahr veranstaltet werden, bei der Awo in Plön hätte bereits der vierte Bingo-Abend stattgefunden. Der nächste Bingo-Abend der Awo Plön wird somit erst im nächsten Jahr stattfinden, so Marion Höpner, die darüber hinaus angibt, dass die Gewinne aus eigener Tasche gezahlt werden. Während bei der Awo der erste Bingo-Abend abgesagt werden musste, dürfen in Pflege- und Altenheimen weiterhin Bingo-Abende ausgetragen werden. Hier gilt die Voraussetzung, dass keine Echtgeldeinsätze getätigt werden und das Bingo-Spiel in den entsprechenden Einrichtungen lediglich der Unterhaltung dient.

Angezeigte Bingo-Spiele möglich

Es gibt auch Bingo-Veranstaltungen, die lediglich angezeigt werden müssen. Hierzu gehören folgende Bingo-Abende:

  • wenn das Entgelt pro Bingo-Karte nicht mehr als 50 Cent beträgt
  • wenn die erwartete Entgeltsumme der Veranstaltung höchstens 500 Euro beträgt

Für entsprechende Veranstaltungen gibt es auch keine Anzahlbegrenzung im Jahr, entsprechende Bingo-Abende oder –Nachmittage können mehrfach veranstaltet werden. Solche Veranstaltungen sind mindestens 14 Tage vorher schriftlich anzuzeigen und dann können die Veranstaltungen problemlos ausgetragen werden. Trotz dieser Möglichkeit, sorgt der neue Erlass für Diskussionen und in gewissem Maße auch für Ärger bei Bingo-Veranstaltern.

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Franziska Steiner ist unsere Chef-Redakteurin und Gründerin von OnlineCasinoTest.com. Sie berichtet über alles brisante in der Casino-Welt. Tut sich etwas in Sachen Gesetzgebung recherchiert Franziska besonders gründlich um exakte Informationen liefern zu können. Mit ihrer langwieriegen Erfahrung im Glücksspiel und Online Casino Bereich ist sie der Fels in der Brandung in unserem Team.

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