Die Bundesländer kümmern sich in der Bundesrepublik um das Glücksspiel und sie wollen augenscheinlich hohe Kriterien für die über 10.000 Spielhallen im Privatbereich etablieren.

Dahinter steckt die Idee, dass der Großteil der Betreiber seine Zulassungen nach fünf Jahren abtreten wird. Zu diesen Auflagen gesellen sich noch tägliche Ruhepausen und man verbietet die Reklame für die Spielhalle am Eingang oder am Gebäude derselbigen.

Diese Vorgaben finden sich in einer Vorlage der Bundesländer in Bezug auf die kommenden Vorschriften im Bereich des Glücksspiels, sie betreffen Casinos, Spielhallen, Lotto, Toto und zu guter Letzt auch Sportwetten.

In der Glücksspielbranche im Privatsektor ist man mit diesen Vorhaben nicht einverstanden. Der Marktführer und Präsident des Verbandes der Automatenindustrie prophezeit eine Menge Klagen und Probleme.

Man wolle sich diese ungesetzlichen Pläne nicht gefallen lassen und werde Schadensersatz im neunstelligen Bereich verlangen. Dem Inhaber der Nummer Zwei unter den deutschen Spielhallen-Gruppen zufolge, sollen von den momentan existierenden 150.000 Spielautomaten nur noch 50.000 betrieben werden.

Die Länderchefs erklären ihren Entwurf mit der These, dass es nötig sei, die Bürger vor der Spielsucht zu bewahren und den Schutz von Minderjährigen sicherzustellen.