Dieser Sport ist brutal und offensichtlich ist es genau das, was die breite Masse sehen will. Doch nicht nur die Zuschauer und Sportler freuen sich über diesen neuen Trend, auch Unternehmer aus unterschiedlichen Bereichen profitieren von dem blutigen Sport. Zwei Casino-Mogule aus Las Vegas haben erst kürzlich mit dem Verkauf der UFC-Liga einen Gewinn in Höhe von vier Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.

Einer der bisher größten Deals im Sportgeschäft

Einen unglaublichen Profit konnten in diesen Tagen die beiden Casino-Mogule Frank und Lorenzo Fertitta aus dem blutigen Sport ziehen. Die beiden Unternehmer hatten die UFC 2001 für zwei Mio. Dollar (1,8 Mio. Euro) gekauft. Nun haben die Brüder den weltgrößten MMA-Veranstalter "Ultimate Fighting Championship" (UFC) am Montag an Investoren um den Unterhaltungsvermarkter WME/ING verkauft. Das Konsortium zahlte für diesen Deal eine Summe in Höhe von vier Milliarden US-Dollar.

Dass der Sport einmal so im Trend sein würde, dies konnten nicht einmal die beiden Brüder ahnen. Damals stand die MMA-Organisation kurz vor der Pleite und musste mit viel Gegenwind kämpfen, die Brüder gingen demnach mit dem Kauf ein großes Risiko ein. Heute hingegen wird der Verkauf als einer der größten Deals im Sportgeschäft bezeichnet.

Die brutale Sportart konnte sich in den vergangenen Jahren durchsetzen und statt Gegenwind gibt es heute viele Anhänger. Die Liga hat heute mehr als 500 Athleten unter Vertrag. Für die Fans sind die blutigen Sportveranstaltungen heute eine feste Größe des Pay-TVs. Der MMA-Boom führte nun dazu, dass nicht mehr nur die Sportveranstaltungen gehyped werden, sondern die Sportart auch zur Vermarktung anderer Ideen genutzt wird. So gibt es bereits Videospiele für die Fans des Sports, die von Playstation und Xbox angeboten werden.