Die neusten Neuigkeiten von Bwin gab es bereits in Schleswig-Holstein, da das Unternehmen hier eine Lizenz für das Angebot von Glücksspiel im nordischen Bundesland erhalten hat.

Nun macht das Unternehmen erneut von sich reden, da der Plan für die Zukunft besagt, dass die Firma sich für eine Konzession über den Glücksspieländerungsstaatsvertrag bewirbt. Auf der eigenen Webseite sollen dann in Zukunft von Bwin alle Glücksspielbereiche abgedeckt werden, Casinospiele und Online Poker eingeschlossen, obwohl diese laut Glücksspieländerungsstaatsvertrag verboten bleiben sollen.

Norbert Teufelberger, einer der CEOs von Bwin, gibt an, dass das Unternehmen in Zukunft das eigene Angebot komplett, völlig legal und reguliert in Deutschland anbieten will. Um dies realisieren zu können ist dem Unternehmen jedoch auch durchaus bewusst, dass erst andere Gesetze Kraft treten müssen, da der derzeitige Glücksspieländerungsstaatsvertrag das Verbot von Online Casinos und Online Poker weiterhin vorsieht.

Die Hoffnung der Firma geht soweit, dass diese davon ausgeht, dass die EU das Gesetz der 15 Bundesländer ablehnen und für Deutschland in Zukunft ein Gesetz orientiert an dem schleswig-holsteinischen Glücksspielgesetz in Kraft treten wird. Diese Hoffnung teilen neben Bwin wohl noch weitere Unternehmen und auch verschiedene Politiker gehen davon aus, dass der Glücksspieländerungsstaatsvertrag mit dem geltenden EU-Recht nicht konform geht und daher von dem Europäischen Gerichtshof in Zukunft abgelehnt werden wird. Welche Regelung dann in Kraft treten wird ist bisher jedoch noch unklar, da die verantwortlichen Politiker offensichtlich noch keinen Plan B in Petto haben.