Vor einiger Zeit geschah es, dass die Internetseiten der drei bekanntesten Online Poker Größen, nämlich Absolute Poker, Full Tilt Poker sowie PokerStars in den USA vom FBI auf Eis gelegt wurden.

Sie wurden des Betrugs und der Geldwäsche verdächtigt. Das österreichische Unternehmen bwin.party, das aus einer Fusion von bwin und PartyGaming hervorging, möchte sich diese Misere zunutze machen, um auf dem amerikanischen Markt bessere Chancen zu haben. Vorausgesetzt, dieser wird geöffnet.

Das Unternehmen gab erstmals Zahlen preis, die eigentlich das Unternehmen stützen. Es gibt eine Gewinnsteigerung von 2 Prozent, sprich, 218 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres.

Die Erträge kamen zum Großteil aus Online Casinos und Sportwetten. Obwohl bwin.party beim Poker anfänglich Verluste verzeichnen musste, war nach obengenanntem Ereignis ein Wachstum von 33 Prozent in der Pokerbranche in Bezug auf die Anziehung neuer Kunden ersichtlich.

Diese Fakten sind gut für das Unternehmen, das schon längere Zeit mit Pokeranbietern aus den Staaten zusammenarbeiten will. Nach den Angaben des stellvertretenden Chefs ist eine Legalisierung des Marktes infolge des Schicksals der drei Pokerseiten, die den US-Bürgern den Zugriff auf Online Poker verwehrte, höchstens Ende 2011 möglich.

Die drei gebeutelten Seiten werden sich wohl kaum wieder auf dem amerikanischen Markt etablieren und so würde die Legalisierung dieses Bereich dem österreichischen Unternehmen satte Erträge einbringen. Man darf gespannt sein, wie es in Bezug auf Online Poker in den Staaten nun weitergeht.