Im Laufe der Jahre haben sich immer weitere Maschen herausgestellt, sodass der letzte Betrug, der für Schlagzeilen sorgte, an eine Geschichte aus dem Film erinnert. Hierbei geht es um einen Italiener, der in einem Casino an der Cote dAzur über 90.000 Euro ergaunerte. Die Methode wurde vorher, jedenfalls nicht bekanntermaßen, noch nie angewendet und sorgte für Erstaunen.

Vor Gericht muss sich der 56-jährige Spieler mit dem Namen Stefano Ampollini nun verantworte. Mit Hilfe von Komplizen und Infrarot-Kontaktlinsen konnte der Spieler das Glück auf seine Seite ziehen und das Casino um eine Hohe Summe betrügen. Durch unsichtbare Markierungen der Karten konnte der Betrug nicht einfach aufgedeckt werden.

Der Italiener konnte die Markierungen nur dank der Kontaktlinsen sehen. Sicherheitspersonal war auf den Mann aufmerksam geworden, da dieser verdächtigerweise zwei Hände wegschmiss, die sehr gut waren. Dieser Betrug rächt sich jedoch jäh, denn der Betrüger wurde bereits vor Gericht zu zwei Jahren Haft verurteilt. Zudem droht dem Spieler eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro.

Ein Betrugsversuch dieser Art gab es bisher in Europa noch nicht oder wurde noch nicht aufgedeckt. Die speziellen Kontaktlinsen stammten laut Aussage von Ampollini aus China. Mit Hilfe des Komplizen, dessen Schniefgeräuschen und der markierten Karten konnte der Spieler eine ganze Stange Geld erobern. Auch bei diesem Betrugsversuch waren wieder einmal Angestellte des Casinos verwickelt, denn diese gaben die Kartendecks heraus, damit diese mit der unsichtbaren Tinte markiert werden konnten.