Der Verdacht geht so weit, dass dem Unternehmen und seinen Managern vorgeworfen wird, dass überweisungen in siebenstelliger Höhe den Behörden nicht gemeldet wurden. Dieser Verdacht soll aus verlässlichen Quellen stammen und wurde vergangenes Wochenende in der Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" publiziert.

Das Casino Las Vegas Sands gehört zu den bekanntesten Etablissements der Glücksspielmetropole. Als Besitzer ist der Milliardär Sheldon Adelson bekannt. Der vor Ort sehr berühmte Mann ist einer der wichtigsten Geldgeber für die Republikaner. Mit mehrfachen Spenden förderte der Milliardär bereits Wahlkämpfe der Republikaner. Er unterstützt in diesem Kampf den Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, der bei den nächsten Wahlen gegen den gegenwärtigen Präsidenten Barack Obama antreten wird.

In Bezug auf den derzeitigen Fall geht es vorrangig um den Verdacht, dass Gelder, die von einem mexikanischen Geschäftsmann an das Casino Las Vegas Sands überwiesen wurden, von dem Unternehmen nicht an die Behörden gemeldet wurden. Der besagte Geschäftsmann wurde einige Zeit später wegen Drogenhandels angeklagt.

Ein weiterer Verdacht der Justizbehörde bezieht sich auf Gelder eines Managers, der aufgrund von Schmiergeldzahlungen verurteilt wurde. Diese Verdachtsmomente müssen derzeit überprüft werden und es bleibt abzuwarten, ob ausreichend Beweise vorhanden sind und es zu einer Anklage vor Gericht kommen wird.