Beim neusten Überfall spielen auch Perücken, Sonnenbrillen und Pfefferspray eine tragende Rolle. Man wollte 23 Spielchips mit einem Wert von je fünftausend Dollar entwenden, doch dies glückte nicht. Die geistesgegenwärtige Reaktion eines Angestellten in der Spielstätte im bekannten "Bellagio" sorgte dafür, dass die Jetons im Gesamtwert von 115.000 Dollar dort blieben wo sie waren.

Der Täter wurde vor Kurzem festgenommen und bekommt nun eine Anklage aufgrund Raub, Verschwörung und Einbruch. Der 24jährige und sein Komplize gingen um etwa 23 Uhr mit Perücken, Sonnenbrillen und Pfefferspray bewaffnet in den Bereich für Black Jack mit "High Stakes" im besagten Casino.

Ein Zeuge sagte, dass die Räuber dem Verteiler mit dem Spray besprüht haben, dann an die Box mit Spielchips gingen, um so viele Jetons mitzunehmen, wie sie tragen konnten. Der Zeuge hielt das Ganze für einen Streich und rief dann laut "Überfall", als ihm der Ernst der Lage klar wurde. Ein Angestellter des Casinos verfolgte die beiden und konnte den ersten Räuber dingfest machen.

Jeder der 23 Jetons lag auf dem Boden und konnten nach kurzer Zeit konfisziert werden, dem Komplizen gelang es allerdings, zu entwischen. In seiner ersten Vernehmung sagte der Haupttäter, dass eine dritte Person die Idee mit dem Raub hatte. Diese hat ihn mit einer fingierten Anzeige in die Stadt gebracht und ihm sein Vorhaben dargelegt.

Der erste Räuber hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Job und kümmerte sich um seine kranken Eltern und war mit dem Plan einverstanden, weil er unter Geldnot litt. Die beiden Täter haben nach Plänen der dritten Person die Chips am Ausgang des Casinos abgeben sollen, damit sie den "Chef" in einem Zimmer im Hotel "Mandalay" treffen konnten.

Die Gesetzeshüter der Stadt berichten, dass der Komplize und die dritte Person noch nicht ausfindig gemacht werden konnten.